Rahmenbedingungen

Die Private Katholische Volksschule ElisabethenHeim ist als Grund- und Teilhauptschule staatlich anerkannt, d.h. alle Klassen von der 1. bis zur 6. Jahrgangsstufe werden nach dem amtlichen bayerischen Lehrplan unterrichtet. Als private Schule stehen wir in der Trägerschaft der Diözese Würzburg (Link zur Seite des Bistums). An die Schule ist eine obligatorische Hortbetreuung angeschlossen.

 

Kontakt

Schule:

0931 3513 150
sekretariat@elisabethenheim-schule.de

Angelika Stauf (Rektorin)
Matthias Och (Konrektor)

Der aktuelle Elternbeirat im Schuljahr 2018/19: Fr. Zazriva (Vorsitzende), Hr. Herrmann (Vorsitzender), Hr. Netscher, Fr. Herrmann, Hr. Schmitt 

Neues Schulprofil veröffentlicht

Am 02.03.15 wurde das neue Schulprofil im Rahmen einer Lehrerkonferenz mit dem Schulreferenten und Verantwortlichem der Schulträgerschaft Herrn Domdekan Prälat Putz offiziell in Kraft gesetzt. Nach der feierlichen Rede von Herrn Putz und der Vorstellung des Schulprofils durch Frau Stauf und Herrn Och wurde der Abschluss des mühevollen Ringens im ganzen Kollegium, welches nun schon ca. 3 Jahre in Anspruch genommen hat, gemeinsam gefeiert. Zugleich ist dies aber nur ein weiterer Schritt, denn die Umsetzung und praktische Ausgestaltung des Leitbildes müssen schließlich immer wieder auf die jeweiligen Einflussfaktoren und Rahmenbedingungen abgestimmt werden. Deshalb befindet sich dieses stetig im Wandlungs- und Entwicklungsprozess. Für die Umsetzung muss die ganze Schulfamilie Sorge tragen.

Einen Bericht der Pressestelle des Bistums finden Sie hier!

 

Neues Schulprofil

ALLE UNTER EINEM DACH

SO KANN LEBEN GELINGEN

Schulprofil im Schaubild
Katholische Schule der Diözese Würzburg

Die Private Katholische Volksschule ElisabethenHeim der Diözese Würzburg orientiert sich an der Grundordnung für katholische Schulen in Bayern. Sie ist als Grund- und Teilhauptschule staatlich anerkannt, d. h. alle Klassen von der 1. bis zur 6. Jahrgangsstufe werden nach dem amtlichen bayerischen Lehrplan unterrichtet. Ihre Aufgabe ist demzufolge nicht nur Wissenserwerb zu ermöglichen, Verstehen anzubahnen, Interessen zu wecken, sowie musische und praktische Fähigkeiten zu fördern, sondern auch sinnstiftende Antworten bzw. Orientierungshilfen zu bieten und soziale Kompetenzen und christliche Werthaltungen aufzubauen, ganz im Sinne des besonderen Erziehungsauftrages katholischer Schulen. Jedes Kind erhält Raum, in einer wertschätzenden Atmosphäre zu lernen und sich nach seinen individuellen Fähigkeiten ganzheitlich zu entfalten. Das Schulleben ist geprägt durch Musik und Schulpastoral. Dabei sollen Lehrer, Schüler und alle Mitglieder des Hauses mit ihren unterschiedlichen Wünschen und Sorgen ernst genommen und in ihrer Ganzheit wahrgenommen werden, damit für alle Gemeinschaft erlebbar und Lebensfreude spürbar wird.

 

Grundsteinlegung

Die heilige Elisabeth von Thüringen ist als Namensgeberin des Hauses in langer Tradition Vorbild durch ihren Glauben an einen barmherzigen Gott. Ihr christlicher Glaube motivierte sie zu Sensibilität, Empathie, sozialem Engagement und Offenheit gegenüber ihren Mitmenschen. Ihre Herzlichkeit und Fürsorge entsprangen ihrem Lebensmotto "wir müssen die Menschen froh machen" und sind für die gesamte Einrichtung prägend.

1853 wurde das Elisabethenheim als Rettungshaus für katholische Mädchen aus zerrütteten oder verarmten Familien gegründet und bereits sechs Jahre später wurde das Augenmerk auch auf den Bildungsgehalt mit der Gründung der Privaten Volksschule Elisabethenheim gelegt, um den Kindern eine bessere Grundlage für das Gelingen ihres zukünftigen Lebens zu ermöglichen. Schon 1880 mit der Gründung eines Kindergartens und 1914 mit der Einrichtung eines Seniorenheims wurde das Fundament für das heutige Prinzip "Alle unter einem Dach" gelegt. 1958 wurde die Einrichtung durch die Gründung des Horts vervollständigt, der mit der Schule in enger vertrauensvoller Zusammenarbeit steht. Fachlicher Austausch sowie gemeinsame Projekte und Aktionen bereichern die bereichs-übergreifende Arbeit.

Seit 2004 befindet sich die Private Katholische Volksschule ElisabethenHeim in der Trägerschaft der Diözese Würzburg.

 

Neugestaltung

Die damaligen Beweggründe der Grundsteinlegung auf heutige Anforderungen angepasst und auf der christlichen Soziallehre als Fundament basierend bilden die Grundlage für das aktuelle Leitbild der Schule. Dies ist die Erziehung der Kinder zu resilienten und starken Persönlichkeiten hin zu lebensbejahenden, fröhlichen Menschen, die ihr Leben mit allen Herausforderungen bewältigen könnnen. Hier bringt sich die Schulpastoral für die gesamte Schulfamilie unterstützend ein. Durch die Vermittlung von religiösen Werten und durch den christlichen Glauben an einen liebenden Gott soll eine Möglichkeit für gelingendes Leben ermöglicht werden. Wichtig ist hierfür die ganzheitliche Vermittlung von Fähigkeiten und Fertigkeiten im sozialen, emotionalen und intellektuellen Bereich. Individuelle Persönlichkeitsentfaltung und gemeinschaftliche Anforderungen finden dabei gleichermaßen ihre Berechtigung. Die Hinarbeit auf verantwortlich handelnde, selbstständige, entscheidungsfähige Persönlichkeiten liegt dieser Schule am Herzen.

 

Säulen

Die für die Neugestaltung tragenden Säulen sollen die Kinder in ganzheitlicher Förderung dazu befähigen, Verantwortung für die Gestaltung des Lebens zu übernehmen, Orientierung für ihr soziales Handeln zu gewinnen und sich in der Gemeinschaft einzubringen. Wichtige Säulen sind neben dem stark machenden Unterricht der musikpädagogische und der religions-, sozialpädagogische Schwerpunkt dieser Schule. Je nach Interesse erfahren die Kinder auch in einem der zwei Schwerpunkte in der Privaten Katholischen Volksschule ElisabethenHeim eine solche Förderung. Diese entspringen dem christlichen Glauben, laufen parallel und berühren sich im Schulalltag auf natürliche Weise immer wieder.

Kinder mit Schwerpunkt Musikpädagogik singen in den Chören der Dommusik Würzburg und gestalten ab der 3. Klasse regelmäßig die Liturgie im Würzburger Dom. Sie erleben dort Glauben unmittelbar durch das Singen zum Lobpreis Gottes. Durch die Kooperation mit der Dommusik Würzburg und professionellen Musikpädagoginnen erfahren diese Kinder in Anlehnung an die Kodaly-Methode eine gesangliche Förderung im Schulalltag, die über den Umgang mit der eigenen Stimme hinausgeht und sich positiv auf die Lernfähigkeit und Persönlichkeitsentwicklung der Kinder auswirkt.

Der religions- und sozialpädagogische Schwerpunkt möchte zu einer lebendigen und menschenfreundlichen Schule beitragen und die Kinder in ihrer Entwicklung zu einer resilienten Persönlichkeit unterstützen. Die Inhalte gestalten sich im Schulalltag vielfältig und orientieren sich konkret an der aktuellen Situation der Schüler. Mit religiösen und meditativen Angeboten wird das Kirchenjahr mit seinen verschiedenen Festen den Schülerinnen und Schülern näher gebracht. Daneben werden durch verschiedene Übungen und Projekte soziale Kompetenzen der Schüler gefördert. Für den körperlichen Ausgleich sorgen zahlreiche Bewegungsangebote.

Im gesamten Unterricht werden die jeweiligen Schwerpunkte eingeschlossen. Dabei erfährt das Kind Wertschätzung und Freude darüber, dass es seine Talente einbringen kann und für die Gemeinschaft wertvoll ist.

Die Schule als Lernort des Glaubens mit kindgerechten religiösen Formen, wie z.B. Schulgottesdienste in der hauseigenen Kapelle, meditative Angebote, Singen im Jahreskreis ist ebenso wichtig, wie die Hilfe bei der Bewältigung von Schwierigkeiten. Hinzu kommt die Vernetzung innerhalb des vielfältigen Hauses. Eingebettet in dieses tragfähige soziale Netz (Schulfamilie, Eltern, Hort, Dommusik, Kindergarten, Kinderkrippe, Internat, Altenheim, Gemeinschaft der Schwestern, Kirche) findet jedes Kind seinen Platz in Schule und Leben. Soziales Handeln z.B. in generationsübergreifenden Projekten oder die Sorge für die Patenschule in Mossoro stärken die Persönlichkeit.

 

Fundament

All diese tragenden Säulen stützen sich auf die christliche Soziallehre (Personalität, Subsidiarität, Nachhaltigkeit und Solidarität). Hieraus ergeben sich neben der Wissensvermittlung folgende Aufgaben: 

  • Stärkung der Gesamtpersönlichkeit der Schülerinnen und Schüler in einer Atmosphäre der gegenseitigen Wertschätzung, ausgehend von der unantastbaren Würde des Menschen und seiner Einmaligkeit. Die Kinder sollen lernen, sich selbst und andere zu akzeptieren mit allen ihnen von Gott gegebenen individuellen Fähigkeiten. (Personalität)

  • Unterstützung der Kinder, Eigeninitiative zu ergreifen, Entscheidungen zu treffen und dabei für ihr Handeln die Verantwortung zu übernehmen. (Subsidiarität)

  • Sensibilisierung für die Folgen eigenen Handelns im Hinblick auf sich selbst sowie auf die Zukunft von Mitmensch und Natur. (Nachhaltigkeit)

  • Vermittlung der Wichtigkeit von Toleranz, gemeinschaftlichem Handeln und Zusammenhalt und Förderung der hierfür nötigen Kompetenzen mit denen sich die Heranwachsenden ein intaktes, soziales Netzwerk aufbauen können, das ihnen Halt geben kann. Dabei wird auch die besondere Konstellation des Hauses mit Kinderkrippe, Kindergarten, Hort, Internat und Altenheim genutzt. (Solidarität)

 

Die Private Katholische Volksschule ElisabethenHeim ist offen für alle Schülerinnen und Schüler, die sich von der Konzeption und ihren gelebten Werten angesprochen fühlen, unabhängig von Konfessions- oder Religionszugehörigkeit.